Wrath of the Lich King: Ati- und Nvidia-Grafikkarten im Benchmark-Test
world of warcraft - Wrath of the Lich King zieht Millionen von Spielern in seinen Bann. PC Games Hardware testet daher die Leistung von wow auf diversen Radeon- und Geforce-Grafikkarten. Mit von der virtuellen Partie: der PCGH-Benchsklave, welcher einzig und alleine für Benchmarks ins Leben gerufen wurde.
Es war einmal ein kleiner Gnom. Dieser erblickte kürzlich als Level-55-Todesritter das Licht der Blizzard'schen Serverwelt, um fortan als Bench-Charakter der PC Games Hardware zu dienen. Doch bis er den Heulenden Fjord der Lich-King-Welt erreichte, musste unser kompakter "Benchsklave", so der Name des Rackers, einige Aufgaben für den Lich-König absolvieren. Jetzt, als Level-58-Haudegen mit verbesserten Skills, ist er bereit für immer und ewig für die PC Games Hardware zu fliegen und Ihnen damit wertvolle Benchmarks zu liefern. Wundern Sie sich also nicht, warum ein Char namens "Benchsklave" Tag und Nacht durch die Gegend fliegt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Kollegen von Buffed, welche uns die großzügige Flugkostenpauschale von 500 Gold überwiesen!
wow-Benchmarks: Testgebiet
Zur Leistungsmessung ziehen wir die erste der Lich-King-Welten heran: den Heulenden Fjord. Das weitläufige Areal setzt konsequent auf die Qualitäten der verbesserten WotLK-Engine: Enorme Sichtweite, weiche Schatten und hübsche Partikelorgien wie Nebel und Zaubereffekte belasten nicht nur den Prozessor, sondern auch die Grafikkarte.
Die Grafikdetails sind praxisnah gewählt (nachfolgend PCGH-Settings genannt): Wir testen mit maximalen Einstellungen, ergo dem mit Patch 3.1 neu hinzugekommenen Ultra-Video-Mode, jedoch nur mit den zweithöchsten Schattendetails. Der Grund hierfür ist, dass die Leistung mit Ultra-Schatten um 30 bis 50 Prozent einbricht. Zum Ausgleich des enormen Fps-Einbruchs bekommt der Spieler lediglich – unansehnliches – Self-Shadowing bei den Charakteren und NPCs zu Gesicht, welches erst bei genauerem Hinsehen auffällt.
Die zweite erwähnenswerte Option ist im Grafikmenü zu finden - "Eingabeverzögerung verringern". Auch diese Einstellung drückt die Bildrate um mindestens 30 Prozent, weshalb wir sie zum Wohle der Spielbarkeit deaktivieren. Alle weiteren Optionen sind maximiert; auch der Sound tönt mit höchster, hardwarebeschleunigter Qualität samt Hall-Effekten aus den Boxen.
wow-Benchmarks: Testszene
Die Benchsequenz ist der 80-sekündige Flug vom Fort Wildervar nach Westwacht. Das Tool Fraps protokolliert die Framerate und gibt anschließend die Minimal- und die Durchschnittswerte aus. Wir fliegen jeweils zwei Mal und mitteln die Werte. Ein How-to-Bench wird im Laufe der kommenden Woche im FAQ: So bencht PCGH Spiele bereitstehen.
wow-Benchmarks: Bildqualität und Spielgefühl
Bevor wir uns den Fps-Balken widmen, möchten wir Sie auf die Texturfilterung und spezielle Ruckler auf Radeon-Grafikkarten hinweisen: Der anisotrope Filter ist mit AI-default (Treiber-Standard) Nvidias "Qualitäts"-Einstellung (Q) samt trilinearer Optimierung (ebenfalls Treiber-Standard) unterlegen. Gerade weiter entfernte Texturen neigen bei 16-fachem Radeon-AF stärker zum Flimmern als auf einer Geforce. Dies wird durch das Einsparen von Textursamples zu Gunsten eines Leistungsgewinns hervorgerufen – auf Kosten der Bildqualität. Auf einer Geforce sind die Tapeten schon mit Q deutlich ruhiger, da die "Optimierungen" nicht so aggressiv vorgehen. Mit nachträglich im Treiber eingestellter "Hoher Qualität" (HQ) ohne Optimierungen ist das AF sogar weitgehend flimmerfrei. Bedenken Sie beim Studieren der nachfolgenden Benchmarks daher die etwas schlechtere Bildqualität aufseiten AMDs.
Außerdem tritt im Falle aller getesteten Radeons ein Stottern auf, welches den Spielspaß trübt: Trotz hoher Frameraten hakt die Wiedergabe; auch erkennbar daran, dass der Fps-Counter abrupt mal höhere und mal niedrigere Fps anzeigt. Da Fraps nur sekundenweise protokollieren kann, ist dieses Phänomen selbst im Frameverlauf bzw. anhand der Minimalwerte nicht vollständig sichtbar. Eine Lösung konnten wir bisher nicht finden, auch ein Treiberwechsel und ein zweites Testsystem zeigten dieses Ärgernis. Mehr zum Thema Bildqualität finden Sie übrigens in der PCGH 08/2009 im 9-seitigen Bildqualitäts-Special.
wow-Benchmarks: Resultate mit PCGH-Settings
Vorweg: Bereits in 1.280 x 1.024 mit 4x MSAA/16:1 AF liegen Modelle mit weniger als 896 MiByte weit zurück - offenbar schluckt wow sehr viel Videospeicher. wow scheint zudem stark auf die Textur- und Pixelfüllrate anzuspringen und dabei die Speicherbandbreite und Arithmetikleistung (GFLOPS) zu ignorieren, anders können wir uns die Konstellation der Karten untereinander nicht erklären. Bedingt durch die Füllratenlastigkeit liegt Wrath of the Lich King den Geforces sichtlich besser, erst mit 8x MSAA (welches "traditionell" den Geforces nicht liegt) kommen die Radeons in Schlagdistanz.
Quelle: PC Games Hardware
Blizzard sichert sich den Namen „Cataclysm“ Update
Es war einmal ein kleiner Gnom. Dieser erblickte kürzlich als Level-55-Todesritter das Licht der Blizzard'schen Serverwelt, um fortan als Bench-Charakter der PC Games Hardware zu dienen. Doch bis er den Heulenden Fjord der Lich-King-Welt erreichte, musste unser kompakter "Benchsklave", so der Name des Rackers, einige Aufgaben für den Lich-König absolvieren. Jetzt, als Level-58-Haudegen mit verbesserten Skills, ist er bereit für immer und ewig für die PC Games Hardware zu fliegen und Ihnen damit wertvolle Benchmarks zu liefern. Wundern Sie sich also nicht, warum ein Char namens "Benchsklave" Tag und Nacht durch die Gegend fliegt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Kollegen von Buffed, welche uns die großzügige Flugkostenpauschale von 500 Gold überwiesen!
wow-Benchmarks: Testgebiet
Zur Leistungsmessung ziehen wir die erste der Lich-King-Welten heran: den Heulenden Fjord. Das weitläufige Areal setzt konsequent auf die Qualitäten der verbesserten WotLK-Engine: Enorme Sichtweite, weiche Schatten und hübsche Partikelorgien wie Nebel und Zaubereffekte belasten nicht nur den Prozessor, sondern auch die Grafikkarte.
Die Grafikdetails sind praxisnah gewählt (nachfolgend PCGH-Settings genannt): Wir testen mit maximalen Einstellungen, ergo dem mit Patch 3.1 neu hinzugekommenen Ultra-Video-Mode, jedoch nur mit den zweithöchsten Schattendetails. Der Grund hierfür ist, dass die Leistung mit Ultra-Schatten um 30 bis 50 Prozent einbricht. Zum Ausgleich des enormen Fps-Einbruchs bekommt der Spieler lediglich – unansehnliches – Self-Shadowing bei den Charakteren und NPCs zu Gesicht, welches erst bei genauerem Hinsehen auffällt.
Die zweite erwähnenswerte Option ist im Grafikmenü zu finden - "Eingabeverzögerung verringern". Auch diese Einstellung drückt die Bildrate um mindestens 30 Prozent, weshalb wir sie zum Wohle der Spielbarkeit deaktivieren. Alle weiteren Optionen sind maximiert; auch der Sound tönt mit höchster, hardwarebeschleunigter Qualität samt Hall-Effekten aus den Boxen.
wow-Benchmarks: Testszene
Die Benchsequenz ist der 80-sekündige Flug vom Fort Wildervar nach Westwacht. Das Tool Fraps protokolliert die Framerate und gibt anschließend die Minimal- und die Durchschnittswerte aus. Wir fliegen jeweils zwei Mal und mitteln die Werte. Ein How-to-Bench wird im Laufe der kommenden Woche im FAQ: So bencht PCGH Spiele bereitstehen.
wow-Benchmarks: Bildqualität und Spielgefühl
Bevor wir uns den Fps-Balken widmen, möchten wir Sie auf die Texturfilterung und spezielle Ruckler auf Radeon-Grafikkarten hinweisen: Der anisotrope Filter ist mit AI-default (Treiber-Standard) Nvidias "Qualitäts"-Einstellung (Q) samt trilinearer Optimierung (ebenfalls Treiber-Standard) unterlegen. Gerade weiter entfernte Texturen neigen bei 16-fachem Radeon-AF stärker zum Flimmern als auf einer Geforce. Dies wird durch das Einsparen von Textursamples zu Gunsten eines Leistungsgewinns hervorgerufen – auf Kosten der Bildqualität. Auf einer Geforce sind die Tapeten schon mit Q deutlich ruhiger, da die "Optimierungen" nicht so aggressiv vorgehen. Mit nachträglich im Treiber eingestellter "Hoher Qualität" (HQ) ohne Optimierungen ist das AF sogar weitgehend flimmerfrei. Bedenken Sie beim Studieren der nachfolgenden Benchmarks daher die etwas schlechtere Bildqualität aufseiten AMDs.
Außerdem tritt im Falle aller getesteten Radeons ein Stottern auf, welches den Spielspaß trübt: Trotz hoher Frameraten hakt die Wiedergabe; auch erkennbar daran, dass der Fps-Counter abrupt mal höhere und mal niedrigere Fps anzeigt. Da Fraps nur sekundenweise protokollieren kann, ist dieses Phänomen selbst im Frameverlauf bzw. anhand der Minimalwerte nicht vollständig sichtbar. Eine Lösung konnten wir bisher nicht finden, auch ein Treiberwechsel und ein zweites Testsystem zeigten dieses Ärgernis. Mehr zum Thema Bildqualität finden Sie übrigens in der PCGH 08/2009 im 9-seitigen Bildqualitäts-Special.
wow-Benchmarks: Resultate mit PCGH-Settings
Vorweg: Bereits in 1.280 x 1.024 mit 4x MSAA/16:1 AF liegen Modelle mit weniger als 896 MiByte weit zurück - offenbar schluckt wow sehr viel Videospeicher. wow scheint zudem stark auf die Textur- und Pixelfüllrate anzuspringen und dabei die Speicherbandbreite und Arithmetikleistung (GFLOPS) zu ignorieren, anders können wir uns die Konstellation der Karten untereinander nicht erklären. Bedingt durch die Füllratenlastigkeit liegt Wrath of the Lich King den Geforces sichtlich besser, erst mit 8x MSAA (welches "traditionell" den Geforces nicht liegt) kommen die Radeons in Schlagdistanz.
Quelle: PC Games Hardware
Blizzard sichert sich den Namen „Cataclysm“ Update
